Kostenfreie Online Vorträge - Epilepsie Beratung
Die Epilepsieberatungsstellen in Bayern und unsere Netzwerkpartner bieten auch 2026 wieder interessante Vorträge rund um das Thema Epilepsie im Online-Format an.
Das Angebot richtet sich an Menschen mit Epilepsie, deren Angehörige und Interessierte.
Bei Interesse erhalten Sie alle wichtigen Informationen, die Einladung und die Zugangsdaten bei der Epilepsie Beratung Regensburg. Bitte rufen Sie uns unter der Rufnummer 0941/40 92 68 5 an oder schreiben Sie eine E-Mail an: info@epilepsie-beratung-opf.de
Mama/Papa sein mit Epilepsie
Erfahrungsaustausch für selbst betroffene Eltern mit Kindern von 0-XX Jahren
Termin: Dienstag, 13. Oktober 2026 von 20:00 bis ca. 21:30 Uhr
Durchführung: Online per Zoom
Thema: Wie erzähle ich es meinem Kind?
Wer hat sein Kind bzw. seine Kinder schon über die eigene Erkrankung aufgeklärt? Ab welchem Alter ist das ratsam bzw. möglich? Wie kann ich dies angehen? Welche Erfahrungen habe ich dabei gemacht? Warum habe ich mich bisher dagegen entschieden? etc.
An diesem Abend gibt es keinen Vortrag, sondern er ist dem Austausch persönlicher Erfahrungen zu o. g. Thema gewidmet, aber natürlich ist auch Raum für andere Fragen.
Moderiert wird der Abend von Amelie Thill, EpilepsieBeratung München/Oberbayern.
Anmeldung:
Landesverband Epilepsie Bayern e.V. per Mail an wittigmossner@epilepsiebayern.de
Anmeldefrist:
bis 6. Oktober 2026
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Online-Vortrag: Epilepsie und Schlaf – Wie hängen diese zusammen?
Dienstag, 15.12.2026, 19:00 – 20:30 Uhr
Die beiden Referierenden werden das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten:
Zum einen wird es darum gehen, was es überhaupt mit dem Phänomen Schlaf auf sich hat.
Zum anderen, ob Menschen mit Epilepsie mehr Schlafprobleme als andere haben und wie hoch
Schlafmangel und Schlafverschiebung als Anfallsauslöser zu bewerten sind.
Im zweiten Teil des Abends gibt es Tipps zur Schlafhygiene, wie z.B. Einschlafen und
Durchschlafen leichter gelingen können. Anhand von Beispielen werden Ideen für eine bessere
Schlafqualität aufgezeigt.
Referierende:
Dr. Christoph Uibel, Oberarzt in der Neurologischen Klinik im Juliusspital Würzburg
Dipl. Soz.-päd. Henrike Staab, Epilepsieberatung Unterfranken im Juliusspital Würzburg
Der Onlinevortrag wird in Kooperation mit der Epilepsieberatungsstelle Unterfranken angeboten.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Zugang: https://open-diakonie.de Unter RuDi#bbb müssen Sie die Nutzungsbedingungen akzeptieren und die Raumnummer 15423069 eingeben.
Hier sehen Sie unsere bereits stattgefundene Vorträge:
Epilepsie und Ernährung – was macht Sinn?
Bei Betroffenen mit Epilepsie stellt sich immer wieder die Frage: Kann ich denn auch was mit der Ernährung machen, um meine Erkrankung, bzw. meine Anfallssituation positiv zu beeinflussen? Wir freuen uns sehr, dass wir für dieses Thema Dr. Nagham Soda, Oberärztin und Ernährungsmedizinerin am Rhön-Klinikum Bad Neustadt gewinnen konnten, die sich intensiv mit der Thematik beschäftigt. Sie gibt einen Einblick in verschiedene Ernährungs –und Diätformen, die bei einer Epilepsie eine Hilfe sein können.
Mama/Papa sein mit Epilepsie
Erfahrungsaustausch für selbst betroffene Eltern mit Kindern von 0-XX Jahren
Thema: Wo bekomme ich Hilfe und Unterstützung?
Wer unterstützt mich im Alltag? Wen kann ich um Hilfe bitten?
Welche (Sozial-)Leistungen stehen mir zu? etc.
Lennox-Gastaut-Syndrom (LGS)
Das Lennox-Gastaut-Syndrom (LGS) ist ein seltenes, schwer verlaufendes und häufig schwer behandelbares Epilepsiesyndrom. Die Ursachen sind vielfältig und beeinflussen neben der Epilepsie auch den gesamten Krankheitsverlauf. Das Erscheinungsbild verändert sich im Laufe der Zeit kontinuierlich. Zusätzlich treten häufig Entwicklungsstörungen auf, die für Familien oft eine große Herausforderung darstellen – teilweise belastender als die Anfälle selbst.
Epilepsie im Kinderalltag - Pädagogische Impulse durch Bilderbücher
Bilderbücher können als Brücke fungieren, um mehr über Epilepsie zu erfahren, aber auch um Sorgen und Ängste zu thematisieren.
Es werden verschiedene Bilderbücher zum Thema Epilepsie vorgestellt, die für Kinder im Alter von 2 bis 8 Jahren geeignet sind.
Irgendwie anders - Autismus bei Kindern mit Epilepsie
Was ist ist eine Autismus-Spektrum-Störung (ASS)? Welche Verhaltensauffälligkeiten können darauf hindeuten? Wie sieht der Weg zur Diagnose aus? Welche Hilfen können Eltern in Anspruch nehmen? Gibt es einen Zusammenhang zwischen Autismus und Epilepsie? In dieser Veranstaltung erhalten Teilnehmerinnen und Teilnehmer Informationen zu ASS und dessen Diagnostik sowie Hinweise zu Unterstützungsmöglichkeiten für Familien, deren Kinder von Epilepsie betroffen sind.
Mama/Papa sein mit Epilepsie
Erfahrungsaustausch für selbst betroffene Eltern mit Kindern von 0-XX Jahren
Thema: Was hilft mir im Alltag?
Welche persönlichen Ressourcen, Routinen oder kleinen Hilfen stärken mich im Leben mit Epilepsie und Familie? Wie finde ich Kraft im Alltag – und was hat sich für mich bewährt?
An diesem Abend gibt es keinen Vortrag, sondern er ist dem Austausch persönlicher Erfahrungen zu o. g. Thema gewidmet, aber natürlich ist auch Raum für andere Fragen.
Umgang mit Ämtern, Behörden und Kassen bei Anträgen und Widersprüchen sowie die Klage am Sozialgericht
Menschen mit Epilepsie benötigen manchmal besondere Sozialleistungen. Dies können Beförderungskosten während des Fahrverbots, eine Elternassistenz oder Kindergarten-/ Schulbegleitung u.v.a. sein. Leider werden viele Anträge abgelehnt. Was man dagegen tun kann - vom Widerspruch bis zur Klage – wird aufgezeigt. Auch die Frage, wann sie erfolgreich sind. In der Diskussion können Fragen gestellt und auch einzelne Leistungen besprochen werden.
„Epilepsie – Heute“ (Der Weg vom ersten Anfall zur Spezialbehandlung)
Herr Prof. Dr. Remi vom Epilepsie-Zentrum an der LMU München wird in seinem Fachvortrag die neusten Erkenntnisse, Methoden und Leitlinien der Diagnostik und Therapie bei Epilepsie aufzeigen. Er wird auch Tipps geben, wann und mit welchen Fragestellungen sich Betroffene an ein Epilepsie-Zentrum wenden können.
Epilepsie bei Kindern und Jugendlichen
Der Vortrag enthält Informationen über Anfallsformen, Erste Hilfe und darüber, wie betroffene Kinder ihre Situation erleben. Sie bekommen Anregungen, wie Sie mit ihrem Kind über Epilepsie ins Gespräch kommen und es bei der Krankheitsbewältigung unterstützen können. Thematisiert wird auch, was in Kita bzw. Schule im Zusammenhang mit der Epilepsie beachtet werden sollte.
„Träume groß, bleibe dran und lass dich nicht aufhalten!“
Neben seinen beeindruckenden sportlichen Erfolgen spricht Severin offen über sein Leben mit Epilepsie – und darüber, wie er es geschafft hat, sich trotz Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen. Mit seiner positiven Art macht er Mut, dranzubleiben – egal ob im Sport, in der Schule oder im Alltag.
Schwerbehinderung
Referent ist Rechtsanwalt Jürgen Greß aus München, der wichtige Informationen zu dem Thema Schwerbehinderung geben wird. Gerade für Familien mit chronisch kranken Kindern ist dieses Wissen sehr wertvoll, um Rechte und Unterstützungsmöglichkeiten bestmöglich nutzen zu können.
Schwangerschaft und Kinderwunsch bei Epilepsie
In unseren Beratungen begegnen uns immer wieder viele Fragen und Unsicherheiten der Ratsuchenden zum Thema Schwangerschaft und Kinderwunsch mit Epilepsie.
Gibt es Risiken bei einer Schwangerschaft? Wie kann man sich auf eine Schwangerschaft vorbereiten? Was ist zu beachten? Welche Rolle spielt die medikamentöse Behandlung?
Reden über Epilepsie – wie und was sage ich da?
Für Betroffene und Angehörige ist es oft nicht leicht, mit anderen über eine Krankheit zu sprechen, die erst dann zu sehen ist, wenn tatsächlich ein epileptischer Anfall auftritt.
Auf folgende Fragen wird im Vortrag eingegangen:
Wie kann ich anderen die Krankheit erklären und Angst vor einem Anfall nehmen? Was sage ich im Familien- und Freundeskreis?
Welche Information ist am Arbeitsplatz wichtig oder was sollten die Menschen wissen, mit denen ich meine Freizeit verbringe?
Grundlagen zu Epilepsie und epileptischen Anfällen
- Wie zeigt sich ein epileptischer Anfall?
- Sehen epileptische Anfälle immer gleich aus?
- Was passiert bei einem epileptischen Anfall im Gehirn?
- Was kann man tun, um einen epileptischen Anfall zu verhindern?
- Erste Hilfe bei einem epileptischen Anfall
- Diagnose Epilepsie und dann?
Auf Augenhöhe: ICF verständlich - Wie kann ich diese bei Epilepsie nutzen?
Zum Inhalt: ICF verständlich: eine Buchvorstellung
Die ICF meint die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Mit den Instrumenten der ICF können Menschen mit Behinderung Bedarfe formulieren und bei Leistungsträgern wirksame Hilfen beantragen. An Beispielen aus der Praxis wird dargestellt, welche Bedarfe Menschen mit Epilepsie mittels der ICF formulieren können. Neben "Merkmalen der Anfallserkrankung" kommen beispielhaft auch "Umwelthürden" oder "persönliche Haltungen" der Erkrankten zur Sprache.
Epilepsie bei Kindern und Jugendlichen
Der Vortrag enthält Informationen über Anfallsformen, Erste Hilfe und darüber, wie Kinder mit Epilepsie ihre Situation erleben. Sie bekommen Anregungen, wie Sie mit ihrem Kind über Epilepsie ins Gespräch kommen und es bei der Krankheitsbewältigung unterstützen können.
Mobilität im Arbeitsleben - was ist bei Epilepsie möglich?
Mobil mit Epilepsie:
Öffentlicher Personen-Nahverkehr (ÖPNV), Pkw und Lkw, Fahrrad und E-Bike, der Weg zur Arbeit
Fahr- und Steuertätigkeiten im Betrieb:
Pkw/Lkw - Nutzung, Personenbeförderung, Stapler, Bagger und Co.
Unterstützungsleistungen zur Mobilität:
Schwerbehindertenausweis, Kraftfahrzeughilfe, Arbeitsassistenz